Gospelation

Veröffentlicht: 4. November 2011 in Fremdwörtergebrauch allgemein, Vermischter Schwachsinn

Jawohl, es naht wieder die Zeit, da landesweit gefühlte 100’000 Gospelchöre mit ihren Konzerten nach Aufmerksamkeit haschen. Offenbar kann man nur in der Adventszeit Gospel ertragen. Warum eigentlich?

Jedenfalls buhlt hier mit buntem Flyer der Gospelchor Gospelation um Aufmerksamkeit, was dann ein Nomen actionis zu einem lat. Verb gospelare sein müsste:

ein besonderes gospel-erlebnis mit dem kraftvollen klang der schweizer gospelformation „gospelation“.

Über Geschmack lässt sich nicht streiten, aber den Namen finde ich dämlich. Unleserlich verschnörkelt und mit Spitzen, Ecken und Bluttropfen garniert könnte das geradesogut der Name einer Death-Metal-Band sein… Ich schlage im Übrigen vor:
Let’s Go-Spel
Gospelled
Gospellified
Gospellbound
Gospellkartoffeln
– und der Kinder-Gospelchor hiesse Gospellini

Sollte mich nicht wundern, wenn es einen dieser Fantasienamen tatsächlich schon gäbe…

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Kommentare
  1. iivel sagt:

    „Gospelini“ habe ich tatsächlich mal irgendwo gelesen, erst kürzlich…

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