Mick Jagger als Blueser absurd?

Veröffentlicht: 22. Februar 2012 in Journalismus und Printmedien
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Unter der Rubrik „Neues aus Absurdistan“ bringt der „Blick am Abend“ eine Meldung, wonach Barack Obama anlässlich des „Black History Month“ grossartige Blues-Musiker ins Weisse Haus eingeladen habe, darunter auch den „bleichen“ Mick Jagger. Dies kommentiert „Blick am Abend“ wie folgt:

Wie bitte? Der Frontmann der Rolling Stones ist nicht gerade bekannt als Musiker, der sich dem Blues verschrieben hat.

Wie bitte? Was für einem Stil denn sonst? Auch für den „Blick am Abend“ sollte gelten: Wenn man von etwas nun wirklich gar keine Ahnung hat, einfach mal Maul halten. Und das Klischee, dass ein Weisser kein rechter Blueser sein könne, ist natürlich sowieso komplett vorsintflutlich und überholt.

(Die wichtigsten „prägenden“ Einflüsse auf die Rolling Stones waren nun mal R&B [wohlgemerkt nicht die Zuckerguss-Computer-Musik, die heute unter diesem Titel verkauft wird], Country Blues, Chicago Blues – oder wieso hätten sie sonst im Laufe der Jahre etliche Nummern von Robert Johnson, Fred McDowell, Jimmy Reed, Slim Harpo, Muddy Waters und unzähligen anderen gecovert?)

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