Hypthose oder wie auch immer

Veröffentlicht: 19. März 2012 in Fremdwörtergebrauch allgemein, Journalismus und Printmedien
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Wunderbar, der Artikel auf „20min Online“ über eine Studie zum Einfluss von Kohlendioxid zur Übergewichtigkeit der Menschen:

In der Headline heisst es noch:

Dicke Luft – Macht Kohlen-Dioxid fett?

Wenig später war dann aber die Rede von:

Das Kohlenstoffdioxyd, kurz CO2.

Was nun, Dioxid oder Dioxyd? Aber wir wollen das ausnahmsweise mal nicht so eng sehen, denn es kommt noch besser:

Gemeinsam mit seinen Kollegen (…) stützt Hersoug seine gewagte Hyopthese auf eine kleine Pilotstudie.

Die Behauptungen (…) wirft auf der anderen Seite des grossen Teichs bereits hohe Wellen. «Diese Hypthose ist schlicht unerhört», findet Devanjan Sikder.

Abgesehen vom Kongruenzfehler im ersten Satz: wie schreibt man dieses unerhörte Fremdwort nun schon wieder? Fehlt eigentlich nur noch die Hypotheose – was dann wohl die Verwandlung in einen „Untergott“ wäre.

Sie zeigte, dass das Säureverhältnis im Blut (PH-Wert) mit der Aktivität der Orexine zusammenhängt.

PH-Wert – so steht es dreimal im Artikel. Ich will ja nun wirklich nicht Erbsen zählen, aber das schreibt sich nun einmal „pH-Wert“ (mit kleinem p).

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