riesen Glück

Veröffentlicht: 7. April 2012 in Journalismus und Printmedien
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In letzter Zeit ist mir im Zusammenhang mit der Konfusion bei Getrennt- und Zusammenschreibung immer öfter aufgegangen, dass manchen Leuten offenbar nicht mehr klar ist, was das fürs Deutsche so charakteristische Prinzip der Komposition eigentlich bedeutet. Es heisst eben nicht „Kino Gutschein“ sondern „Kinogutschein“ (ein Gutschein fürs Kino). Hingegen würde es niemandem in den Sinn kommen, „Regen Schirm“ statt „Regenschirm“ zu schreiben (ein Schirm gegen den Regen).

Nun habe ich aber auf „Blick Online“ wieder so etwas gefunden, was mich zweifeln lässt:

Mein Bub hatte riesen Glück!

Man sollte sich vielleicht ab und zu auch mal überlegen, was die dergestalt getrennt geschriebenen Wörter für sich betrachtet eigentlich heissen sollen. Aber eben…

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