Hassliebe

Veröffentlicht: 25. April 2012 in Journalismus und Printmedien, Vermischter Schwachsinn
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Aus dem „Tages-Anzeiger“ vom 24.4.2012:

Das Action-Painting, das de Kooning in Hass liebender Nähe zu Jackson Pollock in den 50er-Jahren zelebriert hatte, scheint hier in letzten, ungewohnt blassen Zügen zu liegen.

Ich weiss natürlich, was Hassliebe ist – aber „Hass liebende Nähe“ – das ist denn doch semantisch und grammatikalisch völlig abwegig. Ein weiteres Beispiel dafür, welch seltsame Blüten die Verwirrung im Bereich der Getrennt-/Zusammenschreibung treibt, die durch die jeder immanenten Sprachlogik zuwiderlaufenden, schwammigen Regelungen der reformierten Rechtschreibung propagiert wurde.

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