Gebären und Bärlauch

Veröffentlicht: 1. März 2013 in Journalismus und Printmedien, Vermischter Schwachsinn
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Zum Bärlauch berichtet das „Schweizer Gesundheits-Magazin Vista“, welches kostenlos dem Tages-Anzeiger beiliegt, folgendes:

Die saftigen Bärlauchblätter waren der Überlieferung nach die erste Nahrung, mit der sich der Bär nach seinem Winterschlaf stärkte: So wurde das Seelentier der Germanen und Kelten, das Kraft und Fruchtbarkeit symbolisierte, zum Namensgeber für die Pflanze. Die alte Symbolik hat sich in Wörtern wie gebären und Gebärmutter erhalten.

Die glauben im Ernst, „gebären“ und „Gebärmutter“ seien vom Bären abgeleitet!? Das gibt’s doch gar nicht… (Bitte zur Abwechslung mal Duden, Bd. 7, oder Kluge konsultieren, bevor so ein hanebüchener Unfug veröffentlicht wird!)

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Kommentare
  1. Jasmin sagt:

    Dass der Namensträger des Bärlauchs auf die Essgewohnheiten von Bären zurückzuführen ist, hätte ich beim besten Willen auch nicht gewusst, doch plausibel erscheint es allemal. Bärlauch ist meiner Meinung nach einer der erfreulichsten saisonalen Produkte, die, wenn sie im Wald auftreten, auch nicht zu knapp. So soll der Bärlauch mit dem Knoblauch, der Zwiebel, aber auch dem Schnittlauch verwandt sein. Ein wahres Wundergewächs. (Quelle: Puls4)

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